Nervig und anstrengend oder zart besaitet? – hochsensible Kinder in der Kita


Inhalt

Jede Erzieherin kennt sie, die Kinder, die sich an Kleinigkeiten stören, denen schnell alles zu viel wird und die unsere Zeit mit tiefsinnigem Hinterfragen beanspruchen. 15-20 % aller Kinder sind hochsensibel. Hochsensibilität ist eine Wesensart, die ererbt wird, soziale Faktoren spielen ebenfalls eine größere Rolle.
Hochsensible Kinder erleben die Welt seelisch und körperlich differenzierter und zugleich intensiver. Deswegen müssen sie mehr Reize pro Zeiteinheit geistig und emotional verarbeiten. Dazu brauchen sie ab und zu die Möglichkeit zum Rückzug, zumindest aber mehr Zeit. Hochsensibilität hat Vor- und Nachteile für das Kind, diese gilt es zu beachten - bedeutet aber nicht, dass das Kind eine Störung hat oder gar krank ist. Wenn das Kind in seiner Eigenart nicht wahr- und angenommen wird, können psychosomatische Beschwerden des Kindes und Probleme in der Gruppe die Folge sein. Das hochsensible Kind steht dann in einem dauernden Konflikt mit seiner Umgebung und fühlt sich unverstanden.

Im Seminar werden wichtige Hinweise und Tipps im Umgang mit dem hochsensiblen Kind gegeben.
Um Gruppenarbeit gut begleiten zu können, sind zwei Referenten geplant.

 

Zielgruppe

pädagogische Fach- und Führungskräfte aus Kinder- und Jugendeinrichtungen, Sozialarbeiter, Tagespflegepersonen, Eltern

 

Zeitraum

Dienstag 22.03.2018 / 1 Tag; 09:00-16:00 Uhr

 

Ort

Sächs. VWA, Kugelhaus, 2. Obergeschoss
Wiener Platz 10
01069 Dresden


Veranstalter/Dozent

Sächsische Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie,
Diplom-Psychologin Barbara Schöpf / Familientherapeutin Dresden
Norbert Schöpf / Supervisor

 

Anmeldung

Bitte  online über über diesen Link:
www.s-vwa.de Kursnummer 63-35-0
bzw. per E-Mai:heerwagen@s-vwa.de  

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